FAQ


Willkommen auf unserer FAQ-Seite! Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu unserem HIN/T-Portal bzw. zum Hinweisgeberschutz.
Diese Seite stellt Ihnen wichtige Informationen zur Verfügung und hilft bei oft gestellten Fragen schnell und unkompliziert weiter. Sollten Sie dennoch weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team steht Ihnen gerne zur Verfügung und wird sich bemühen, Ihre Anliegen so schnell wie möglich zu beantworten.

Oft gestellte Fragen

Dieses Online-Angebot ist eine sichere und vertrauliche Lösung, auf der Sie persönlich oder anonym Informationen über mögliche Missstände oder Fehlverhalten in Unternehmen melden können.

HIN-T bietet Ihnen die Möglichkeit, Missstände oder Fehlverhalten sicher und anonym zu melden, ohne dabei unbedingt Ihre Identität preiszugeben. Dadurch können Sie dazu beitragen, dass Verstöße aufgedeckt und behoben werden, ohne persönliche Konsequenzen befürchten zu müssen.

Das HinSchG (Hinweisgeberschutzgesetz) umfasst den Vorschriften Zweck der Regelung zuwiderlaufende Verstöße, Handlungen und Unterlassungen. Gemeldet können also nach dem HinSchG begründete Verdachtsmomente bzw. Informationen über tatsächliche oder auch potenzielle Verstöße sowie der Versuch einer Vertuschung von Verstößen. Wichtig ist also zu wissen, dass für eine Meldung ein ausreichender Grund besteht, wenn ein Verstoß mit hoher Wahrscheinlichkeit begangen wird.
Es ist wichtig zu beachten, dass das genaue Spektrum der meldefähigen Verstöße von Unternehmen zu Unternehmen variieren kann.

  • Korruption oder Bestechung
  • Betrug, finanzielle Unregelmäßigkeiten
  • Diskriminierung, Mobbing, sexuelle Belästigung oder unangemessenes Verhalten am Arbeitsplatz
  • Verletzung von Gesetzen, Vorschriften bzw. Unternehmensrichtlinien
  • Umweltverschmutzung oder Sicherheitsrisiken
  • Missbrauch von Ressourcen wie Diebstahl, Unterschlagung oder unangemessene Nutzung von Eigentum des Unternehmens.
  • Verstöße gegen ethische Richtlinien des Unternehmens wie Interessenkonflikte, unethisches Verhalten oder Verletzung der Unternehmenswerte.

Ja, dieses Hinweisgeberschutzportal legt großen Wert auf den Schutz Ihrer Identität. Alle eingehenden Hinweise werden vertraulich behandelt und Ihre persönlichen Daten werden nicht weitergegeben. HIN/T ermöglicht es Ihnen, Ihren Hinweis vollständig anonym abzugeben. Sie müssen keine persönlichen Daten angeben, wenn Sie dies nicht möchten. Sollten Sie persönliche Angaben hinterlegen, werden alle personenbezogenen Daten vom Hinweisgebenden als auch von möglicher Weise benannten Personen ausschließlich DSGVO-konform verarbeitet.

Alle eingegangenen Meldungen und übermittelten Daten werden sicher aufbewahrt, da sie gegebenenfalls als Beweismaterial zur Verfügung stehen müssen. Ihre Daten werden aber nur so lange gespeichert, wie es für die Bearbeitung Ihres Hinweises erforderlich ist. Nach Abschluss der Untersuchung werden Ihre Informationen gelöscht, sofern keine weiteren rechtlichen Anforderungen bestehen.

WICHTIG: Sie erhalten auf dem HIN/T-Portal jederzeit einen aktuellen Überblick über den Bearbeitungsstand.

  • Meldung: Ihr Hinweis geht digital beim HIN/T Portal ein und wird bestätigt.
  • Hinweisbearbeitung & Kommunikation: Nachdem Sie den Hinweis übermittelt haben, prüft die Meldestelle die Informationen und verfolgt den Hinweis im Unternehmen. Das Gesamtverfahren kann zur weiteren Prüfung innerhalb des Unternehmens weitergleitet werden als auch an eine zuständige Behörde zur weiteren Untersuchung, soweit die Rechte der von der Meldung betroffenen Person nicht beeinträchtigt werden.
  • Entscheidung: Auf Basis der vorliegenden Ergebnisse der Prüfung werden Maßnahmen der Regulierung bzw. Behebung der gemeldeten Verstöße eingeleitet
  • Abschluss: Ein Hinweis gilt als abgeschlossen, wenn der gemeldete Verstoß reguliert wurde bzw. das Verfahren aus Mangel an Beweisen oder anderen möglichen Gründen abgeschlossen wird.

Gemäß der EU-Whistleblowing-Richtlinie können Sie weder zivil-, straf- oder verwaltungsrechtlich als auch bezüglich Ihrer Beschäftigung haftbar gemacht werden. Das HinSchG (Hinweisgeberschutzgesetz) schützt ebenfalls Personen, die Hinweisgeber bei ihrer Meldung unterstützt haben. Ausgenommen sind wissentlich falsche bzw. vorsätzlich irreführende Meldungen. Ebenfalls durch das HinSchG geschützt sind juristische Personen (z.B. Lieferanten), rechtsfähige Personengesellschaften sowie Personenvereinigungen, die vertraglich oder beruflich mit dem*der Hinweisgeber*in verbunden sind. Als Hinweisgeber*in können Sie nicht Art und Weise der Informationsbeschaffung verantwortlich gemacht werden, ausgenommen dem Zugriff liegt eine eigene Straftat zu Grunde. Selbiger Schutz besteht für Sie auch bei Erlangen von Informationen trotz bestehender Offenlegungsbeschränkungen auf Basis vertraglicher Vereinbarungen, nach der die betroffenen Informationen eigentlich nicht offengelegt werden dürften. Repressalien gegen hinweisgebende Personen sind durch das Gesetz ausdrücklich verboten!

Das HIN/T Portal ruft ausschließlich zur Angabe von wahrheitsgemäßen Informationen auf. Melden Sie als Hinweisgebender*e eine falsche Information, wird nach dem HinSchG(Hinweisgeberschutzgesetz) bewertet, ob die Meldung wissentlich falsch erfolgte oder nicht. Eine unwissentliche Falschmeldung liegt dann vor, wenn Sie begründete Hinweise hatten, es handele sich bei der von Ihnen gemeldeten Informationen tatsächlich oder mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Verstoß gegen die nach dem HinSchG geschützten Gesetze sowie Vorschriften. In diesem Falle sind Sie als hinweisgebende Person vom HinSchG mit den gleichen Rechten geschützt wie bei einer korrekten Meldung. Sollten Sie jedoch wissentlich falsche bzw. vorsätzlich irreführende Informationen angeben, werden Sie als Hinweisgeber nicht nach dem HinSchG geschützt.

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Wir sind für Sie da. Unser Kundenservice beantwortet Ihre Fragen gern — übermitteln Sie uns einfach Ihr Anliegen über das Kontaktformular.